Schluss mit Seximus, Machotum und Homophobie

Homophobie und Ausgrenzungen sexueller Ausrichtungen ist nicht nur in der Gesellschaft generell, sondern auch in der Musik noch ein großes Tabuthema.
Gerade im Punk und Hardcore mit den emanzipatorischen und liberalen Ansätzen wird dieses Thema ausgeblendet.
In diesen Subkulturen ist eine der Grundhaltungen, sich selbst zu sein, sich treu zu bleiben und sein Ding durchzuziehen.

Eine homophobe Ausrichtung ist kein neues Phänomen, sondern existiert schon seit Jahrzehnten in der Musikszene, besonders auch im Hardcore. Jede Subkultur stellt einen Querschnitt der Gesellschaft dar, so dass leider auch dieses negative Erscheinungen nicht verwundern sind und somit in diesem Rahmen auftauchen.
homophobie
Diese Subkultur, die wie jede andere auch in einen weit ausgelegten Rahmen ein Querschnitt der Gesellschaft darstellt, hat schon seit dem Anfang auch chauvinistische Männer mit beschränkten Weltbildern und überzogenen Männlichkeitsansichten angezogen hat. Bevorzugt durch durchtrainierte Bandmitglieder und Musikvideos, in denen der Kampf der Strasse und machohafte Gangs glorifiziert werden.
Sexuelle Ausrichtungen, die den Mainstream abweichen und andere Lebensweisen, fernab der chauvinistischen Machtkonstrukte werden gesellschaftlich isoliert, diffamiert und unterdrückt.

Die Kampagnen „gay.edge.liberation“ und „Love Hardcore – Hate Homphobia“ versuchen, dass homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Menschen im Punk/Hardcore toleriert und akzeptiert werden. Ihre Sozialisation soll kein Tabuthema sein.
homophobie
Die Kampagne sollte ihre thematischen Ausrichtungen erweitern und ein weiteres Ziel aufnehmen. Die Verteidigung von Homosexualität muss ebenfalls wie die Frauenbewegung stark verbunden sein, mit dem Willen, gesellschaftliche Geschlechterrollen zu hinterfragen und zu kritisieren.
Gender Mainstreaming braucht aufgrund dieser negativen Gegebenheiten noch längere Zeit bis es, sich auch im Hardcore und logischerweise darüber hinaus einen Platz erstritten hat.

Deswegen gilt es, Sexismus in jeder Form zu einer isolierten altbackenen Haltung zu transformieren. Sowohl homosexuelle, als auch bisexuelle, transsexuelle und heterosexuelle Menschen, müssen die Möglichkeit haben ohne Ausgrenzungen und Anfeindungen ein akzeptierter Teil einer Gemeinschaft zu sein.
Das Ziel, die soziale Anerkennung und die Interventionen für eine tolerante pluralistische Gesellschaft, in der sämtliche Lebenshaltungen und sexuelle Ausrichtungen einen Platz haben, sollte durch ein Umdenken und Aufklärarbeit gefördert werden.

Mail: bk-hc@web.de

flickr

Menü

Blog
Konzerte
Reviews
Interviews
Konzerte
Konzerte
Konzerte
Konzerte
Konzerte

We had a Deal
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren