Never back down - Don't Take It For Granted

never back down

6 Songs

Spielzeit: 20:58

Myspace Bandpage



Der Anfang der EP fängt erstmal durch ein düsteres langsames Geplänkel an, des durch Shouts und voran treibende Gittarenarbeit zerissen wird.
Nach einer Minute ist klar, hier werden keine Gefangene gemacht sondern durch den Sound vernichtet. Was für eine Nummer…

Eine gute Überleitung zum nächsten Track. Netter Metaleinschlag und der leicht slappende Bass dreschen nach vorne. Das ab und zu heraus hörende Klimpern hat was, genauso wie der tonangebende Rhythmus des Schlagzeugs. Sonst

Track 3: Ein recht coole Nummer, die klar machen, dass nicht nur Metal der musikalsiche Einfluss der Band ist. Geht stark in die New School schiene, auch dank den geilen Breaks und dem kurzen Gangshouts. Dann wird man völlig überrascht, der Refrain wildert wieder in metallischeren Gefildern.
Das Ende ist ein kurzes aber atmosphärischer Wechsel zwischen Bass und Gitarre.

Track 4: Der Song schaukelt vor sich hin während ein Rap-Part anfängt. Überraschend aber nette Idee. Hört sich stark an wie eine New Metal Nummer. Wer die Zeit miterlebt hat, wird ein Faible dafür haben und diese Einstufung soll keine Abwertung sein. Nur ist es, wenn man in diesem Genre als Maßstab für das Stück nimmt, nichts hervorstechendes. Der Chorus versucht melodisch sich ins Ohr fest zu setzen, aber der Versuch scheitert doch aufgrund der schrägen Stimmlagen.

Track 5: Man was für ein Anfang! Das ist Gänsehaut, wie die Instrumente zum Song führen, der dann durch ein geiles Riff unterbrochen wird, bis es richtig fett los geht. Schöne Breakdowns, die einen live sicher gern zum tanzen einladen.

Track 6: eine kurze Nummer, die ähnlich wie die anderen Songs ist. Es wird hier noch mal einiges ausgepackt, was man so auf Lager hat.

Die Songs sind ungefähr nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, so dass mehr Abwechslung nötig wäre. Aber der straighte Weg durch die Songs rockt schon gewaltig. Das Schlagzeug ist zu leise, aber für den ersten Output und dann noch, in Eigenvertrieb, ist es dennoch vertretbar.
Die Variationen der Stimme sind etwas minimalistisch aber wirklich feines tiefes Organ. Sie passt sehr gut zu dem Sound.
Das Zusammenspiel zwischen dem Bass und der Gitarre, passt auch gut, mehr Geschwindigkeitswechsel hätten der Platte den letzten Kick gegeben. Hervorzuheben sind die Riffs, die total aus dem Standard-Sound des Genres fallen und verschiedene Musikbereiche abdecken.
Was neben dem fetten Sound, die Band ausmacht, sind die persönlichen und gesellschaftliche kritische Texte, die zeigen, das Hinterfragen von Zuständen und positive Einstellungen auch vermittelbar sind!
Ein sehr starkes Erstlingwerk, was durch aus der Masse im Metalcore bzw. Newschool Hardcore hörbar hervorsticht.

Mail: bk-hc@web.de

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